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Unser erstes Fotobuch: Erfahrungsbericht und Tipps

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Über 8 Terrabyte (!) Fotos haben sich in den letzten Jahren auf unseren Festplatten angesammelt. Diese Menge ist absurd hoch, wenn man bedenkt, wie oft wir uns durch die Fotos unserer Reisen klicken: so gut wie nie nämlich. Schon seit Jahren liegt uns Kathis Mama mit ihren Fotobüchern im Ohr. „Wann macht ihr endlich ein Fotobuch eurer Reisen?“ Dazu muss man erwähnen: Ihre Sammlung sprengt bald ein Bücherregal. Und sie hat etwas, wofür wir sie beneiden: Reiseerinnerungen zum Angreifen.

Irgendwie ist es uns gelungen, das Thema Fotobuch immer wieder beiseite zu schieben und neue Ausreden zu finden. Bis irgendwann eine Kooperationsanfrage von CEWE bei uns im Postfach landete. Wir mussten schmunzeln. Wann, wenn nicht jetzt? Daher haben wir gar nicht lange überlegt, und zugesagt. Wir wollten testen, wovon so viele Menschen, die wir kennen, so sehr schwärmen. Lohnt sich der Aufwand? Wie ist die Qualität? Kann man ein Fotobuch auch anders als 0815 gestalten? In diesem Blogartikel haben wir all unsere Erfahrungen und Tipps zur Gestaltung eines CEWE-Fotobuchs zusammengefasst.

Schritt für Schritt: Unsere Tipps zur Fotobuch-Gestaltung

1. Fotos sortieren und bearbeiten

Die vielleicht schwierigste Hürde gilt es gleich zu Beginn zu überwinden: das Sortieren der Fotos. Wir kehren von einer Reise immer mit Unmengen an Bildern zurück. Logisch, dass es nicht jedes davon in das Fotobuch schafft. Wichtig ist, dass ihr genügend Bilder habt, um ein schönes, vollständig wirkendes Fotobuch gestalten zu können. Etwa 50 Bilder sollten es mindestens sein – zumindest, wenn ihr ein Fotobuch unserer Größe (Panorama Groß) gestaltet. Wir haben letztendlich 63 Bilder auf insgesamt 38 Seiten verwendet. Dazu muss man aber sagen, dass wir generell großflächige Bilder bevorzugen und insgesamt relativ wenig Text verwendet haben.

Wir bearbeiten unsere Bilder immer mit Lightroom, um ihnen einen einheitlichen Look zu geben. Wir können euch nur empfehlen, euch mit Bildbearbeitung zu beschäftigen, denn man kann einfach so viel mehr aus den Fotos herausholen. Wenn ihr eure Bilder mit einem externen Programm bearbeitet, dann achtet darauf, sie in guter Auflösung zu exportieren. Unsere waren durchschnittlich ca. 3-4 MB groß.

Ihr habt auch die Möglichkeit, eure Bilder dann später direkt in der CEWE-Fotosoftware zu bearbeiten. Mehr dazu verraten wir euch unter Punkt 4. Egal, ob bearbeitet oder unbearbeitet: Speichert die Bilder, die ihr für das Fotobuch verwenden möchtet, unbedingt in einen separaten Ordner.

Fotobuch Erfahrungen

Tipps Strand Koh Samui

2. Fotosoftware herunterladen

Um euer Fotobuch zu gestalten, benötigt ihr eine entsprechende Software. Wenn ihr aus Österreich kommt, könnt ihr die Software ganz einfach unter www.onlinefotoservice.at downloaden.

Wählt ganz einfach euer Betriebssystem aus und ladet das Programm anschließend herunter. Die Software („CEWE Fotowelt Bestellsoftware“) benötigt unseren Erfahrungen nach keine besonders große Rechenleistung, jedoch ist ein größerer Bildschirm ratsam. Wir haben das Fotobuch auf Romeos 13″ MacBook gestaltet, was schon etwas grenzwertig war.

3. Welches Fotobuch?

Euer Fotobuch könnt ihr in den unterschiedlichsten Varianten bestellen. Insgesamt gibt es neun verschiedene Größen von Mini bis XXL Panorama. Wir haben uns für das Fotobuch „Groß Panorama“ entschieden, das etwa so groß ist wie A4. 26 Seiten sind hier übrigens die Mindestanzahl. Ihr könnt nach Bedarf jeweils 4 Seiten ergänzen.

Sehr wichtig für die Haptik ist auch die Auswahl des Papiers. Wir persönlich bevorzugen mattes, nicht glänzendes Papier. Daher haben wir uns für „Premium-Matt“ entschieden. Die Oberfläche fühlt sich leicht angeraut an – wir würden uns wohl wieder dafür entscheiden. Wir hatten auch schon ein Fotobuch mit glänzendem Papier in der Hand. Das wirkt definitiv robuster. Mattes Papier mögen wir dennoch lieber.

4. Fotos importieren

Sobald ihr die Variante eures Fotobuchs ausgewählt habt, könnt ihr mit der Gestaltung des Fotobuchs beginnen. Zunächst müsst ihr die Fotos importieren. Hier ist wie gesagt ein eigener Ordner, in dem ihr alle Fotos abgespeichert habt, von Vorteil. Ihr könnt auch ganz andere Quellen auswählen – z.B. Instagram.

Sobald ihr die Bilder importiert, werdet ihr gefragt, ob ihr die automatische Bildoptimierung zulassen möchtet. Wenn ihr eure Bilder vorab selbst bearbeitet habt, dann solltet ihr die automatische Bildoptimierung unbedingt deaktivieren! Wenn ihr eure Bilder gar nicht bearbeitet habt, könnt ihr zustimmen. In diesem Fall werden Sättigung und Kontrast der einzelnen Bilder verändert. In der Software habt ihr außerdem die Möglichkeit, jedes Bild noch einmal extra zu bearbeiten.

Cewe Fotobuch Software

5. Gestaltung

Bei der Gestaltung eures Fotobuchs könnt ihr auf eine Vielzahl von Vorlagen, Cliparts und Hintergründe zurückgreifen. Da wir unser Fotobuch möglichst schlicht gestalten wollten, haben wir diese jedoch nicht verwendet und stattdessen nur die vorgefertigten Seitenlayouts verwendet. Seitenlayouts bestehen jeweils aus Text- und Fotobausteinen und erleichtern die Anordnung dieser Bausteine. Sie verhindern auch, dass die Größe der Fotos sich von Seite zu Seite unterscheidet.

Wenn ihr vorgefertigte Seitenlayouts verwendet, könnt ihr diese natürlich trotzdem nach euren Bedürfnissen anpassen. Einzelne Bausteine kann man übrigens mittels „Copy and Paste“ einfach kopieren und an der gewünschten Stelle wieder einfügen. So müsst ihr die Formatierung nicht jedes Mal neu anpassen. Mit ein wenig Übung bekommt ihr relativ schnell ein Gespür für die Gestaltung der einzelnen Seiten. Übrigens: Wir haben unsere Bilder eher großflächig angeordnet. Insgesamt haben wir 63 Fotos auf 38 Seiten verwendet.

6. Text und Schriften

Ob und wenn ja, wieviel Text ihr verwendet, bleibt komplett euch überlassen. Wir haben uns für kurze Beschriftungen entschieden – immerhin möchte man sich ja in ein paar Jahren an das Erlebte auch noch erinnern. Lange Bildbeschreibungen sind natürlich ebenfalls möglich, allerdings wollten wir unser Fotobuch bewusst eher schlicht halten.

In der Software habt ihr jede Menge Schriften zur Auswahl. Wir haben uns dazu entschlossen, eigene Schriften zu verwenden. Das war problemlos möglich und schenkt eurem Fotobuch gleich viel mehr Individualität. Ihr könnt unterschiedlichste Schriften im Internet herunterladen. Wir benutzen z.B. die recht bekannte Seite dafont.com.

7. Fazit: Unsere Erfahrung mit dem CEWE-Fotobuch

Zugegeben: Ein Fotobuch zu gestalten kostet Zeit und ist nichts, was sich in ein oder zwei Stunden erledigen lässt. Aller Anfang ist schwer. Und natürlich muss man erst einmal mit der Software vertraut werden. Doch einmal angefangen, waren wir richtig motiviert, es möglichst perfekt zu vollenden. Wir versprechen euch: Wenn man einmal begonnen hat, die Fotos zu platzieren, dann kippt man total rein, ehrlich! So ging es uns zumindest.

Etwa eine Woche haben wir an unserem Fotobuch über unsere Thailand-Reise gearbeitet – natürlich nicht durchgehend, aber doch immer wieder mehrere Stunden am Stück. Dementsprechend groß war die Erleichterung, als wir bei der letzten Seite angekommen waren: Bangkok – der letzte Stopp unserer Reise. Sofort waren die Erinnerungen an diese verrückte Stadt wieder präsent. Das ist übrigens auch etwas, das wir am Gestalten des Fotobuchs sehr mochten: Plötzlich kommen die vielen Erinnerungen an die gemeinsame Reise wieder hoch:

„Schau mal! Kannst du dich das noch an das leckere Frühstück erinnern?“
„Und da! Die beste Kokosnuss meines Lebens.“
„Ich kann immer noch nicht glauben, wie schön dieser Strand war.“

So ging das zwischen uns beiden ständig hin und her.

Nachdem wir unsere Bestellung abgeschickt hatten, hieß es: warten. Und zwar genau 4 Werktage, ehe uns unser Postler des Vertrauens das Päckchen überreichte. Das Auspacken fühlte sich ein bisschen wie Weihnachten an. Ja, wir geben es zu: Wir waren schon ein wenig nervös. (Kann man ja auch mal sein, bei so vielen Stunden Arbeit, oder?)

Ob wir zufrieden sind?

Mehr als das! Stolz? Sehr! Immerhin stand die Gestaltung eines Fotobuchs ungelogen seit Jahren auf unserer persönlichen To-Do-Liste. Wir freuen uns total, dass wir unsere Thailand-Reiseerinnerungen mittlerweile nicht mehr nur in digitaler Form (unser Blog hihi) festgehalten haben, sondern auch als gedrucktes Werk bestaunen können.

Fotobuch verschenken

Welches Fotobuch Tipps


Transparenz: Werbung // Dieser Artikel ist in Zusammenarbeit mit CEWE entstanden.

Habt ihr auch schon einmal ein Fotobuch gestaltet? Wie war eure Erfahrung damit? Wir freuen uns auf eure Kommentare!

14 Kommentare

  1. Mama Rausch

    Vielen Dank für den Bericht. Sieht toll aus das Fotobuch.
    Ich habe bisher immer Fotobücher ohne Schriften getestet, will das in meinem nächsten Fotobuch aber mal ändern. Vielen Dank für die Inspiration.

    LG Alexandra

    1. Sommertage

      Liebe Alexandra,
      jaaaa – wir finden eigene Schriften echt toll. Die verleihen dem Ganzen noch einmal mehr Individualität. :)
      Liebe Grüße,
      Kathi & Romeo

  2. Marie

    Ein richtig toller Bericht, danke! Magst du einmal verraten welche Schriften ihr genommen habt? Also wie die heißen?

    1. Sommertage

      Liebe Marie, das freut uns – danke für deinen Kommentar! Die Überschriften sind in der Schrift „Les Fruits“. Der Fließtext müsste ein Schrift direkt von der Software gewesen sein, wenn wir das richtig im Kopf haben. :)
      Liebe Grüße,
      Kathi

  3. Christina

    Hallo,
    danke erstmal für den tollen Bericht.
    Ich mache auch sein Jahren von jeder Reise ein Fotobuch. Es stimmt – der Aufwand ist riesig und grade heuer habe ich viel Zeit mit dem Gestalten von Fotobüchern verbracht (New York, Wien/Bratislava, 3-wöchige Safari in Namibia, Botswana und Sambia).
    Aber ich liebe es einfach, gleich nach dem Urlaub die Fotos zu sichten, die besten rauszupicken und dann bei PosterXXL das Fotobuch zu gestalten.

    Alle Bücher haben dasselbe Format bei uns (A4 quer premium und glänzend) damit es im Regal einheitlich ausschaut. Und wie du schon sagst – man hat oft viele Bilder am Rechner die man niemals mehr anschaut – so hat man die Top-Bilder griffbereit und kann immer mal wieder alleine oder mit Freunden drin blättern.

  4. Marcus

    Toller Beitrag! Ich kann dir nur zustimmen, schöne Fotos gehören einfach in ein Fotobuch oder in ein Fotoalbum (oldschool 😉). Auf der Festplatte geraten sie oft in Vergessenheit . . . Wenn wer mit dem Erstellen von einem schönem Fotobuch überfordert ist, oder einfach die Zeit fehlt, schaut doch mal auf meiner Seite vorbei.

  5. herzballon

    Ich habe schon mehrere Fotobücher gestaltet, allerdings immer nur als Geschenk und nie für mich selbst. Ein eigenes Fotobuch steht bei mir – ähnlich wie bei euch – auch schon ewig auf der To-Do-Liste. All meine Reisefotos versauern sonst auf der Festplatte, denn wenn man ehrlich ist, schaut man sich ja auch seine eigenen alten Blogposts eher selten an. Vielleicht sollte ich das demnächst auch mal in Angriff nehmen. Dieses Jahr wird das wohl nichts, aber als konkretes Ziel für 2018 werde ich es jetzt vermutlich erst einmal festhalten.
    Liebe Grüße,
    Anneke von herzballon

    1. Sommertage

      Hehe, ja so ist das – man selbst kommt immer ein bisschen zu kurz… Aber es ist ja auch wirklich ein schönes Geschenk. Vor allem dann, wenn man mit dem Beschenkten gemeinsam auf Reisen war. Wir drücken dir die Daumen, dass dein Vorsatz 2018 hält. :)
      Liebe Grüße aus Wien,
      Romeo

  6. Tanjas Bunte Welt

    Das Fotobuch sieht großartig aus. Ich habe schon einige zuhause und finde sie einfach klasse. Erstens die Gestaltungsmöglichkeiten und dann auch die Handlichkeit, gerade bein Herzeigen und durchblättern.
    Liebe Grüße

    1. Sommertage

      Hallo liebe Tanja,
      du sagst es: Gerade, wenn man andern Menschen Fotos einer Reise zeigen möchte, sind Fotobücher wirklich perfekt. Niemand klickt sich freiwillig durch tausende Fotos am Laptop :D
      Danke für deinen Kommentar und liebe Grüße,
      Kathi

  7. Monique

    Hi ihr Beiden,
    sieht so aus, als wenn das Fotobuch wirklich goßartig geworden ist!=)
    Ich habe auch bisher ein paar Fotobücher von meinen Reisen gemacht, eigentlich wollte ich von jeder eines machen, aber wie ihr schon sagt, es lässt sich nicht in 1-2 Stunden erledigen, sondern braucht definitiv mehr Zeit. Das ist dann doch einiges an Arbeit und ich bin auch in Verzug;)
    Die Fotosoftware, die ich nutze, ist Foto Paradies. Da nehme ich auch immer das Format, das ihr gewählt habt, inklusive matte Seiten. Bin auch bisher sehr zufrieden damit gewesen. Und es ist definitiv eine schöne Erinnerung!
    LG Monique

    1. Sommertage

      Hallo liebe Monique,
      dein Vorhaben klingt wirklich ehrgeizig :D. Von jeder Reise – wow!
      Danke übrigens für die Rückmeldung bezüglich des Formats und der Papierqualität. Dann haben wir uns ja wohl richtig entschieden.
      Liebe Grüße,
      Kathi

  8. Anita

    Ich mache eigentlich auch immer ein Fotobuch vom gemeinsamen Sommerurlaub mit meinem Schatz. Allerdings immer erst im Herbst oder Winter, wenn die Tage kürze sind und man sich lieber Zeit dafür nimmt ;) Es ist nämlich echt immer ein ganzes Stück Arbeit, so etwas zu erstellen. Dafür wird es dann meistens ein tolles Weihnachtsgeschenk. Und es stimmt echt: Fotos auf Festblatten sieht sich kein Mensch jemals mehr an, die Fotobücher schauen sich unsere Freunde und die Familie immer gerne an.
    GLG, Anita

    1. Sommertage

      Hallo liebe Anita,
      das ist natürlich eine gute Taktik – die merken wir uns :D. So ein Fotobuch ist wirklich ein tolles Weihnachtsgeschenk.
      Liebste Grüße,
      Kathi

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